| "... Regina Jakobi verfügt über einen klangschönen, jugendlich timbrierten Mezzosopran, der technisch gut durchgebildet ist, über einen guten Stimmsitz verfügt, keine Registerdivergenzen aufweist. Ihre Artikulation ist präzis, die Intonation einwandfrei ..." |
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Regina Jakobi, Mezzosopran studierte zunächst Schulmusik und Musikwissenschaft. Dem anschliessenden Gesangstudium bei Elsa Cavelti und dem Operndiplom an der Musikhochschule Basel folgte eine zweijährige Ausbildung im Barockgesang bei René Jacobs an der Schola Cantorum Basiliensis und Meisterkurse bei Laura Sarti und Daniel Ferro. Gastverträge am Theater Basel führten sie mit Regisseuren wie Jossi Wieler oder Renate Ackermann zusammen. Am Opernhaus Zürich sang sie in "Invocation" von Beat Furrer in der Inszenierung von Christoph Marthaler.
1991 gewann sie den Ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb des Schweizer Lyceums und gab danach Konzerte und Liederabende u.a. beim Montreux-Festival, den Luzerner Osterfestspielen, Radio Brüssel, der Schweizer Expo 02 und in der Stuttgarter Liederhalle.
Bildete anfangs die italienische Barockoper den Mittelpunkt ihrer Bühnentätigkeit, so verschob sich ihr Interesse im Laufe der Zeit hin zur zeitgenössischen Oper. An der Berliner Kammeroper gestaltete sie Rollen wie die Mutter im "Vatermord" von Shih, Gustav Mahlers "Lied von der Erde", die Mutter in Adriana Hölszkys "Bremer Freiheit" und die Berthe in Judith Weirs "Blond Eckbert". Am Konzerthaus Berlin sang sie die Claire in Ernst Kreneks Oper "Dark Waters" und im Projekt "Seven attempted escapes from silence" nach einem Libretto von Jonathan Safran Foer (Ein Autor, sieben Komponisten, sieben Regisseure) an der Berliner Staatsoper Unter den Linden den ersten Alt.
Sie ist ständiger Gast beim alljährlichen Festival "Vocalise" in Potsdam und hat dort neben allen Alt-Partien der großen Oratorien von J.S. Bach auch die Altpartie in Mendelssohns "Elias" gesungen, sowie Mahlers Kindertotenlieder und das "Lied von der Erde" in der Orchesterfassung von Schönberg-Riehn.
Unter ihren Schallplatten- und CD-Einspielungen sind vor allem die von Ulrich Eisenlohr am Klavier begleiteten Schiller-Vertonungen von Zumsteeg, Reichardt und Schubert sowie die mehrstimmigen Schubertgesänge hervorzuheben.
Regina Jakobi lebt in Berlin.
Neben ihrer Tätigkeit als Solistin erteilt sie auch private Gesangstunden.
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